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Ketose bei Kühen

Kühe leiden an Ketose, wenn bei Laktationsbeginn ein zu hohes Energiedefizit auftritt. Die Kuh schmelzt Körperreserven ein, wobei giftige Ketone freigesetzt werden. Diese Seite soll ein besseres Verständnis für die Herausforderung der Ketosekontrolle für Milchviehhalter vermitteln. Wenden Sie bitte sich immer an Ihren eigenen Tierarzt, um eine Diagnose und Beratung zu erhalten.

Auf dieser Seite:

DEFINITION

Was ist Ketose?

Milchkühe nutzen den überwiegenden Teil ihrer Energie für die Milcherzeugung. Um dies auch weiterhin gewährleisten zu können, muss eine Kuh eine hohe Futteraufnahme aufweisen. Nach dem Kalben muss die Milchproduktion schnell beginnen. Es ist genetisch in der Kuh veranlagt, dass der Milchproduktion immer Vorrang eingeräumt wird, auch wenn dies auf Kosten ihrer eigenen Energie und Gesundheit geht. Wenn die durch die Ration bereitgestellte Energie nicht ausreicht, kompensiert die Kuh das durch ihre Körperreserven. Wenn es zu einer Fettmobilisierung kommt, können Ketonkörper auftreten. Sobald die Reserven aufgebraucht sind, werden Ketone in den Blutkreislauf freigesetzt: in begrenzten Mengen stellen diese Ketone kein Problem dar, wenn aber größere Konzentrationen produziert werden – ein Zustand, der als Ketose bekannt ist – erscheint die Kuh weniger aktiv und ihre Leistung beginnt darunter zu leiden.

SYMPTOME

Welche Symptome hat die Ketose?

Die Symptome der Ketose ähneln manchmal denen des subklinischen Milchfiebers. Die Kuh ist träge, frisst weniger, gibt weniger Milch und die Fruchtbarkeit geht deutlich zurück. Es kann aufgrund der freigesetzten Ketone Acetongeruch im Kuhatem erkennbar sein. Die Herausforderung ist, dass die Anzeichen offensichtlich sein können (klinische Ketose), aber auch praktisch unsichtbar (subklinische Ketose).

Navaratnam Partheeban

“Achten Sie darauf, die Unterschiede zwischen Ketose und (sub)klinischem Milchfieber zu erkennen, die Symptome können manchmal sehr ähnlich sein" 

 

Navaratnam Partheeban, Dairy Technical Specialist, Phibro

URSACHE UND AUSWIRKUNGEN

Die Ursache von Ketose bei Kühen

Kühe brauchen nach dem Kalben plötzlich viel mehr Energie und benötigen logischerweise viel mehr Futter, um diesen Bedarf zu decken. Für das Beginnen und das Weiterführen der Milchproduktion wird enorm viel Energie benötigt. Wenn diese Energie in der Ernährung der Kuh fehlt, beginnt sie, ihre Reserven an Körperfett zu verbrennen. Dadurch werden Ketone in den Blutkreislauf freigesetzt: Wenn die Konzentration dieser Toxine einen Schwellenwert überschreitet, wird die Kuh ketotisch.

Was sind die Auswirkungen von Ketose?

Kühe, die von Ketose betroffen sind, fressen weniger, und durch das Verbrennen ihrer eigenen Körperreserven wird ihr Appetit weiter gedrosselt, wodurch eine Abwärtsspirale negativer Effekte entsteht.

Wenn Körperfett-Mobilisierung überhand nimmt, kann das die Kapazitäten der Leber, das Fett zu verwerten, übersteigen - es treten Ansammlung in der Leber auf, die folglich zu einer "Fettleber" führen können. Dies verursacht Leberfunktionsstörungen und kann sogar dauerhafte Schäden an der Leber verursachen.

Folglich wird die Kuh weniger fruchtbar und anfälliger für alle Arten von Krankheiten. Eine Kuh, die an Ketose leidet, braucht besondere Aufmerksamkeit und möglicherweise eine tierärztliche Behandlung.

Henco Splinter

"Je weniger Krankheitsfälle auftreten, desto mehr Spaß macht Ihre Arbeit. Unterstützen Sie Ihre Kühe daher optimal in ihrer Gesundheit und im Kalziumstoffwechsel, um das Risiko einer Ketose zu minimieren."

 

HENCO SPlINTER, DAIRY TECHNICAL SPECIALIST, Phibro

LÖSUNGEN

Lassen Sie es nicht so weit kommen: Wie können Sie Ihre Fälle von Ketose reduzieren?

Wie bei vielen Krankheiten tritt Ketose auf, weil ein Ungleichgewicht im Körper herrscht. Die Kuh muss mehr Energie aufwenden, als sie aufnehmen kann. Das ist an sich ein normaler Prozess, aber wenn es nicht effektiv verwertet wird und eine Ketose auftritt, wirkt es sich sofort auf die Reserven und die Abwehrkräfte des Tieres aus. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kühe Zugang zu qualitativ hochwertigem, schmackhaftem und ausgewogenem Futter haben. Das ist der erste wichtige Schritt. Darüber hinaus müssen Sie Ihre Kühe optimal in ihrer Gesundheit und dem Kalziumstoffwechsel unterstützen. Denken Sie daran: Prävention ist immer besser und günstiger als Heilen. Eine gesunde Kuh frisst mehr, kann effizient mehr Milch produzieren und ist fruchtbarer.

Erfahren Sie hier, wie Sie die Immunantwort von Milchkühen für eine optimierte Gesundheit und Produktion unterstützen.

Erfahren Sie hier, wie Sie den Kalziumstoffwechsel rund um das Kalben optimieren können, was folglich zu gesünderen, produktiveren Milchkühen führen kann.

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